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Tür- und Feststellanlagen nach DIN 18089

Wann und wo werden diese gebraucht? Wir alle kennen Brandschutztüren, die eine Ausbreitung des Feuers behindern sollen und dem Feuer als "T-30 Tür" 30 Minuten standhalten, oder als "T-90 Tür" sogar 90 Minuten das Feuer zurückhalten und nicht in andere Räume und Bereiche dringen lässt.

Diese Türen sind alle selbstschließend und gehen immer schwer auf und müssen wieder selbsttätig schließen.

Auch Rauchschutztüren z.B. in Fluren müssen immer geschlossen sein, damit sich bei einem plötzlich auftretenden Brand nicht der Rauch ausbreiten kann. Aber wie oft stören uns die geschlossenen Brand- und Rauchschutztüren im geschlossenen Zustand?

Wir wollen Gegenstände durch Türen tragen, im Büro die Akten, im Hotel die Koffer, in der Küche das Essen, im Krankenhaus das Bett durchschieben, im Altenheim den Rollstuhl durchfahren, in der Schule, in der Werkstatt usw.; überall fällt es uns schwer diese Türen mit Gegenständen zu passieren, Kinder, Alte und Behinderte schaffen es kaum diese Türen öffnen zu können.

Was hilft uns dabei diese Türen leicht passierbar zu machen? Bauaufsichtlich zugelassene Feststellanlagen!

Feststellanlagen sind Geräte, die geeignet sind die Brand- und Rauchschutztüren offen zu halten und im Brandfall zu schließen.

Die Tür wird über einen kleinen Elektromagneten offengehalten. Detektiert der Rauchmelder Rauch, so wird die Stromzufuhr zum Magneten unterbrochen und die Tür schließt automatisch. Feuer und Rauch können sich jetzt nicht ausbreiten.

Die Tür kann jetzt ihre Schutzfunktion erfüllen.

Damit dies alles einwandfrei funktioniert, muss die Anlage richtig geplant, montiert und abgenommen sein.

Eine Feststellanlage besteht aus mindestens einem Brandmelder, einer Auslösevorrichtung, einer Feststellvorrichtung und einer Energieversorgung.

Abnahme der Feststellanlage

Nach erfolgter Montage der Feststellanlage muss diese vor Inbetriebnahme am Verwendungsort gem. der DIBt-Richtlinie abgenommen werden.

Die Abnahme ist vom Betreiber zu veranlassen.

Die Abnahmeprüfung darf nur von Fachkräften des Herstellers der Auslöse- und/oder Feststellvorrichtung, von diesem autorisierten Fachkräften oder Fachkräften einer dafür benannten Prüfstelle durchgeführt werden.

Monatliche Prüfung der Feststellanlage

Die Prüfung muss mindestens folgenden Punkt umfassen: Das Zusammenwirken aller Geräte ist nachzuprüfen, wobei die Auslösung sowohl durch Simulation der dem Funktionsprinzip der Melder zugrundeliegenden Brandkenngröße erfolgen muss.

Jährliche Wartung

Diese Prüfungen und die Wartung dürfen nur von einem Fachmann oder einer dafür ausgebildeten Person ausgeführt werden.

Hinweise für den Betreiber

Auszug aus den DIBt-Richtlinien für Feststellanlagen – Oktober 1988) Die Feststellanlage muss vom Betreiber ständig betriebsfähig gehalten und mindestens einmal monatlich auf ihre einwandfreie Funktion überprüft werden.

Außerdem ist der Betreiber verpflichtet, mindestens einmal jährlich eine Prüfung auf ordnungsgemäßes und störungsfreies Zusammenwirken aller Geräte sowie eine Wartung vorzunehmen oder vornehmen zu lassen, sofern nicht im Zulassungsbescheid eine kürzere Frist angegeben ist.

Umfang, Ergebnis und Zeitpunkt der periodischen überwachung sind aufzuzeichnen. Diese Aufzeichnungen sind beim Betreiber aufzubewahren.

Wer darf Wartungen durchführen?

Um Wartungen an Feststellanlagen durchführen zu dürfen, müssen folgende Punkte gewährleistet sein:

Das Institut für Bautechnik (lfBt-Berlin) fordert in der Zulassung für Feststellanlagen an Feuerschutz- Abschlüsse:

Überprüfung der mechanischen Funktionsfähigkeit des Abschlusses

Um auch die mechanischen Anforderungen an Feuerschutztüren- und Tore zu gewährleisten, ist eine mindestens einmal jährlich durchzuführende Kontrolle mit Beseitigung festgestellter Mängel unerlässlich.

Der Abschluss muss sich aus jeder beliebig weit geöffneten Stellung nach Freigabe selbsttätig schließen. Wird die „ZU-Stellung“ nicht durch die vorgesehene Federkraft bei Drehtüren oder das Schließgewicht bei Schiebetoren und Hubtoren erreicht, ist eine Gangbarmachung zur Wiederherstellung der Leichtgängigkeit erforderlich.

Bei Drehtüren Bänder ölen, Federband oder Türschließer nachstellen. Bei Schiebetoren Laufschienen säubern, evtl. die Lauffläche der Laufschiene bei Röhrenlaufwerk mit öl Lappen leicht einölen.

Die Kugellager der Laufrollen haben eine Dauerschmierung im Werk erhalten und brauchen nicht geschmiert zu werden.

Bei Schiebetoren und Hub Toren sind der Schließgeschwindigkeitsregler und der Dämpfungszylinder so einzustellen, dass die Zulaufgeschwindigkeit nicht zu groß und die Zulaufwucht voll aufgefangen wird, damit keine Unfallgefahr entsteht und keine Beschädigungen der an der Mauer befindlichen Torteile eintreten können.

Überprüfung der Feststellanlage

Die Feststellanlage muss mindestens einmal monatlich vom Betreiber in eigener Verantwortung überprüft und ständig betriebsfähig gehalten werden. Die Prüfungen dürfen nur von einem Fachmann oder einer hierfür ausgebildeten Person durchgeführt werden. Der Betreiber ist verpflichtet, jährlich eine Prüfung auf ordnungsgemäße Arbeitsweise und störungsfreies Zusammenwirken aller Bauteile und eine Wartung der Feststellanlage vorzunehmen oder vornehmen zu lassen. Diese Prüfungen und deren Ergebnisse sind in einem Prüfbuch zu vermerken.

Die Feststellanlage besteht aus Feststellvorrichtung (elektr. Haftmagnet, Türschließer oder Magnetkupplung) und Auslösevorrichtung (einem oder mehreren in Reihe hintereinander geschalteten Rauchschaltern.

Durch ein Strömungsprüfröhrchen, durch das Rauch erzeugt wird, oder notfalls durch den Rauch einer Zigarre oder Zigarette wird Rauch in die Rauchkammer des zu prüfenden Rauchschalters geblasen. Wenn der Rauchschalter in Ordnung ist, muss die Lampe aufleuchten und die Stromzufuhr (Gleichstrom 24 Volt) zur Feststellvorrichtung unterbrochen werden. Hierdurch wird die Magnetkraft aufgehoben und der Abschluss zur selbsttätigen Schließung freigegeben.

Nach ca. 10 – 30 Sekunden, wenn sich der in der Rauchkammer des Rauchschalters befindliche Rauch verflüchtigt hat, geht die Lampe wieder aus, und die Feststellvorrichtung erhält wieder ihre 24-Volt-Stromzufuhr und hält also den geöffneten Abschluss wieder fest.

Sollte ein Rauchschalter trotz einwandfreier Stromzufuhr nicht ansprechen, so ist er uns zur überprüfung und Instandsetzung einzuschicken.

Der Rauchschalter muss grundsätzlich nach einer Betriebsdauer von 6 Jahren einer Generalprüfung im Herstellerwerk unterzogen werden. Nach diesem Zeitraum ist die Verschmutzung des Gerätes so weit fortgeschritten, dass ein einwandfreies Arbeiten nicht mehr gewährleistet ist.

Diese jährlich mindestens einmal durchzuführende „Sachkundigen Prüfung“ führen wir gerne für Sie durch.

Unser Leistungsangebot

Verkauf, Inbetriebnahme, Instandhaltung und Wartung von Feststellanlagen aller Hersteller

Interesse?

Nehmen Sie bitte Kontakt mit mir auf. Ich berate Sie gerne und unterbreite Ihnen ein individuelles Angebot.

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